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Tuesday, May 13, 2008
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Aus der Sportwelt
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Auch die Schweizer Nationalmannschaft wird an der Euro 2008 zweifellos Höhepunkte erleben. Hier sind sie schon mal vorweggenommen: Die Höhepunkte für die Schweizer |
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Die psychische Verfassung von Röbi Ruhm nach dem Spiel gegen Deutschland war ja in der Tat nicht gerade berauschend. Um sich etwas abzulenken fuhr er heute in die Innerschweiz und traf in Brunnen auch auf Christa, die ihm mit aufmunternden Worten verständlich machte, dass die meisten Schweizer eigentlich gar kein besseres Resultat erwartet haben. Es hätte ja schlimmer kommen können, 10 : 0 zum Beispiel. Die Worte haben ihm gut getan... jetzt trägt er schon wieder sein berühmtes, angesäuertes Lachen zur Schau. |
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Seit Monaten, eigentlich seit die Hiobsbotschaft die Bevölkerung erreicht hat, die Euro 2008 würde teilweise in der Schweiz ausgetragen, gab es Stimmen die verkündeten, diese Tschutti-Veranstaltung sei ein "Riesenseich". Meine Meinung war und ist das auch. Wenn wir nun die gestrige Sonntagspresse studiert haben, so ist das nun eine beinahe amtliche Bewahrheitung einer Befürchtung. Weil Fussball bei vielen Anhängern mit einem enormen Bierkonsum verbunden ist gilt es natürlich auch, die Blasen von 10'000en zu entleeren. Heute schon ist bekannt, dass ein Mangel an mehreren Tausend mobilen Toilettenhäuschen besteht. Es muss davon ausgegangen werden, dass sich die Menschen zu helfen wissen werden und ihre Ausscheidungen an jedem geeigneten und unmöglichen Ort loswerden. In Deutschland machte man schon entsprechende Erfahrungen anlässlich der EM 2006, wo um die 100'000 Liter Urin in einen Park in der Umgebung eines Stadions abgesetzt wurden. Einige Bäume haben diese Berieselung nicht überlebt und mussten gefällt werden. Dem Forsythienstrauch von Tante Anna, die dummerweise nahe einer Fanmeile lebt, steht wohl ein ähnliches Schicksal bevor. Was bislang nur gewitzelt war, wird langsam konkret. Und wie auf dem Bild ersichtlich machen es die "Stars" ja schon am Rande des Spielfeldes vor. Diese Horror-Veranstaltung WIRD also aller Wahrscheinlichkeit nach wirklich ein "Seich" werden. Ein Seich der Massen.
Wohin fährst Du in dieser Zeit, wo die Euro 2008 die Schweiz lahmlegt? Angesichts des Kurses des US Dollars bietet sich der nordamerikanische Kontinent als Schongebiet geradezu an. |
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Kürzlich hat sich doch wirklich so ein Journi in der Zeitung gefragt, warum bei der Bevölkerung noch keine Begeisterung für die nahende Euro 08 aufgekommen ist. Wen wunderts! Da betreibt man ein so einen gigantischen Aufwand, baut Stadien, plant Fanzonen, die Carlsberg darf alleine Bier servieren und der Verkehr einer Stadt wird zu Hälfte lahmgelegt. Und wozu? Um ein paar Multikulti-Sprinter auf den Rasen zu schicken und sich um einen kleinen Lederball zu balgen. Kein Wunder kommt für eine so todlangweilige Beschäftigung kein Enthusiasmus auf.
Wenn schon Euro 08, dann mit Spannung und Action! Dann möchte ich Gladiatoren sehen, Amazonen, die mit Dreizack, Schwert und Netz aufeinander losgehen statt nur mit den Stollenschuhen. Die mal zustechen, statt sich nur anzuspucken oder den kahlen Schädel in des Gegners Brust zu rammen. Der Josef Blatter könnte dann auf der Tribüne sitzen und den Daumen nach oben oder unten richten. Ein paar Löwen wären auch noch dekorativ, wenn diese denn nicht auf die Glace Verkäufer losgingen. Ein bisschen Blessuren darf es dabei schon geben, ich meine, etwas mehr als bei einem durchschnittlichen Foul. Es gibt ja so Fussballaktive, die demonstrieren bei einem Kontakt mit des Gegeners Schuh ans Schienbein schon heute den nahenden Tod. Also... das alles wäre doch Reality Show, auch fürs Fernsehen, ich wage gar nicht daran zu denken, wieviel höher die Quote wäre als bei "ich bin ein Star". Dann wüssten die Spieler zudem endlich, wofür sie solche Saläre einstreichen. Der Kaufpreis für einen Spieler, der einen Löwen in der Luft zerreisst, wäre ein paar Millionen wert, nicht wie heute, wo sie für erfolgloses hinterherrennen eines Balls solche Vergütungen einstreichen. Für Adidas wäre eine ganz neue Marktlücke offen. Der halbe Ruhrpott und Teile der britischen Jugend würden plötzlich in Brustpanzern und ledernen Armschonern auf der Strasse zu sehen sein. Wilkinson könnte nicht nur die Rasierer liefern, sondern sich auf ihre Geschichte besinnen und die Schwerter sponsern. Und das Problem mit den Hooligans wäre auch gelöst, würde man ihnen erlauben, nach Schluss der Wettkämpfe auf das Spielfeld zu gehen und selber ein wenig Gladiator spielen. Schwerter und ähnliches Spielzeug müsste man ihnen natürlich erlauben. Statt sie nach Spielende verhaften zu müssen, könnte man sie dann als Sammeltransport und gekühlt nach Hause senden. Warum ist noch niemand auf diese naheliegende Idee gekommen? |
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Martina Hingis(ova) ist am Boden zerknittert... ihr hat niemand gesagt, dass alle weissen Pulver in die Waschmaschinen der V-Zug gehören und nicht in die Nase. Woher hätte sie das wissen sollen?
* * * * Ich bin gespannt auf das Geschrei, das durch die Schweiz und durch die Medien gehen wird, wenn rauskommt mit was Rodscher Fehderer (leicht nasal ausgesprochen) gedopt hat. Es muss ein raffiniertes Pülverchen sein, dass er es so lange unentdeckt hat bleiben lassen können. Umso grösser das Entsetzen der Fans... dabei... jeder dopt. Das Angenehme an dieser noch folgenden Geschichte: ich muss mir nicht mehr jeden Morgen um viertel nach sechs am Radio anhören, was der näselnde Baselbieter Tenniscrack aus welcher Ecke der Welt zur Welt zu sagen hat. * * * * Nachdem offenbar der halbe Tschutti-Verein aus Thun den verlockenden Gesten einer Fünfzehnjährigen nicht hat widerstehen können und sexuelle Spielchen mit dem Mädchen genossen hat, könnte man sich über die Zukunft des Clubs Gedanken machen. Mein Rat: oft ist die Flucht nach vorne das Beste. Nach dem Motto "jetzt erst recht" müsste man als eine der ersten Massnahmen eine Umbenennung des Clubs in Betracht ziehen. In Anlehnung an die grossspurigen Club-Bezeichnung Kloten Flyers und SCL Tigers könnte man doch den Tschutti-Verein künftig "FCT Poppers" nennen. |
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