|

Schon lange haben wir geplant und uns darauf gefreut, am 1. Mai die Campingsaison eröffnen zu können. Eine Woche lang haben wird das Wetter durchgecheckt, kamen als Ziel auf Norditalien (Lago Maggiore, Südspitze) und schliesslich ergab es sich, dass die Apennordseite auch ganz passabel und schön zu werden versprach. So haben wir umgeswitcht auf das Wallis, wo wir ja schon einmal beste Erfahrungen gemacht haben. Und durch den Gotthard müssen wir erst noch nicht. So sind wir am Donnerstag um 10.30 Uhr losgezogen, A1 gegen Westen. Auf der Autobahn hat unser lieber OPEL dann aber beschlossen, unsere Pläne entscheidend zu durchkreuzen. Er begann, in erheblichem Ausmass Kühlflüssigkeit zu verlieren und bald war klar, dass aus dem Wallis wohl nichts werden würde. So haben wir unterwegs noch ein paar PET-Flaschen Wasser nachgefüllt und haben den Alternate Camping im Eichholz an der Aare bei Wabern Bern erreicht. Zum Glück haben wir noch einen Abstellplatz ergattern können, so ziemlich der letzte, da der Platz mit Reservationen eigentlich belegt war. So haben wir uns halt hier niedergelassen und eingerichtet. An sich ist es uns eigentlich egal, Hauptsache unter dem Vorzelt zu sitzen und das Campen geniessen. Und dem Sumo gefällts sowieso, da es beliebig viele andere Hunde hat, mit denen man balgen und zu spielen. Meine Werkstätte, die Feldgarage Seengen, bringt mir heute Abend den FORD Aerostar - meinen treuen, alten Van - hierher und nimmt den Opel zur Reparatur mit nach Seengen. Wenn das nicht ein toller Service ist! Aber der ist bei der Feldgarage auch sprichwörtlich und gut. Und nach Abklärung mit der Versicherung zahlt diese den Rücktransport ohnehin. Also, es wendet sich zum Guten.
|