Aus dem Leben gegriffen

Allwissend

Irgendwie lustig. Ich rufe eine Seite bei OPEL über mein Fahrzeug Zafira ab und bei Erscheinen des Inhalts ist dicke eine Werbung vom Fressnapf an prominenter Stelle eingeblendet. Als Kind glaubte ich immer, der liebe Gott sei allwissend. Heute weiss ich, dass es google ist, der alles weiss. z.B. auch, dass wir einen Hund halten... *g

Warning Signs

Auf ein Bild klicken, um die Diashow zu starten.

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SIGE by Kubik-Rubik.de

Tag des Urteils

 

New York City lässt grüssen...

Schade

Impotenz ist, wenn man will, aber nicht kann.
Frigide ist, wenn man kann, aber nicht mehr will.
Noch schlimmer ist senil. Das ist
wenn man noch kann, noch will, aber nicht
mehr weiss, was.

 

Snowman

Weihnachten kann mich mal.

Mich auch!

Erwachsenen-Adoption

Liebe Bürger der BRD,
 es besteht jetzt die Möglichkeit, einen Griechen gegen eine einmalige
 Zahlung von 500,- Euro zu adoptieren.


 Der Grieche macht für Dich alles, wofür Du keine Zeit hast, und zwar:
- schlafen bis 11°° Uhr
- mehrmals täglich Kaffee trinken
- Siesta genießen
- jeden Abend in einer Kneipe sitzen
- mit 50 in Rente gehen


Viele haben das bereits ausprobiert, haben dadurch große Freiräume gewonnen
und können jetzt rund um die Uhr arbeiten!


Die Einzahlung kann unbürokratisch über die Europäische Union erfolgen.

Eure BundesRegierung

Sans papiers

Ich habe heute begriffen, wie sich ein Sans Papiers fühlen muss. Irgendwie allein,
ohne Hilfe von Mitmenschen, verzweifelt...

Weiterlesen: Sans papiers

Wir sehen uns bei Philipi wieder...

Am Tag nach den Ständeratswahlen. Ein Mann ruft in die Zürcher Staatskanzlei an und fragt: "Entschuldigen Sie... ist Blocher gewählt worden?" Der Beamte: "Nein, ist er nicht!" - "War das knapp?" hakt der Mann nach. "Oh nein, es war eine sehr deutliche Niederlage" meinte der Beamte. "Und wie war das Resultat in Herrliberg?" - "Nicht mal dort haben sie ihn gewählt" führte der Beamte aus. "Oh, ich danke Ihnen vielmals für die Auskünfte."

10 Minuten später klingelt das Telefon wieder auf der Staatskanzlei. Der Mann fragt: "Entschuldigen Sie... ist Blocher gewählt worden?" Der Beamte: "Nein, ist er nicht!" - "War das ein deutliches Ergebnis?" hakt der Mann nach. "Ein sehr deutliches Ergebnis, eigentlich desaströs für Herrn Blocher" meinte der Beamte. "Und wie war es in Herrliberg?" - "Auch dort haben sie ihn nicht gewählt" führte der Beamte aus. "Oh, ich danke Ihnen vielmals für die Auskünfte."

10 Minuten später klingelt das Telefon erneut. Offensichtlich der gleiche Mann fragt: "Entschuldigen Sie... ist Blocher gewählt worden?" Der Beamte: "Nein, ist er nicht! Aber sagen Sie mal, Sie haben doch schon zweimal angerufen. Haben Sie denn immer noch nicht begriffen, was ich Ihnen sagte?"

"Oh doch," so die erfreute Stimme, "begriffen habe ich das schon gestern nach der Tagesschau. Aber es hört sich halt sooo wunderschön an! Ich könnte es hundert Mal hören."

MAPISUSAHAB

Du weisst nicht, was das heisst?

Weiterlesen: MAPISUSAHAB

Klimawandel

Das ist die Fussballmannschaft von Frankreich 1959:

Und das die, welche im 2008 in der französischen Tschutti-Mannschaft tätig waren:

 

Soll mir noch einer sagen, dass der Klimawandel keinen Einfluss hat.

Polizeikontrolle Morgens um 2 Uhr

 

Ein älterer Herr wird um 2 Uhr früh von der Polizei angehalten und gefragt
wo er denn um diese Zeit in der Nacht noch hinfahre.
Der Mann antwortet: ″Ich bin auf dem Weg zu einem Vortrag über
Alkoholmissbrauch, die Auswirkungen auf den menschlichen Körper, sowie
die Einflüsse durch Rauchen und spätes nach Hause kommen.″

Der Polizist fragt: ″Wirklich? Wer hält um diese Zeit in der
Nacht noch einen solchen Vortrag? ″

Der Mann antwortet: ″Das wird wohl meine Frau sein. ″

Wartezeiten

Ein zweiter Baum wäre hier wohl äusserst notwendig...

Die Werbefahrt

Man hört doch immer wieder die unheimlichsten Räubergeschichten von diesen Werbefahrten,
wo Rentner zu horrenden Preisen durch den Kauf von Rheumadecken und ähnlichem um ihr
Erspartes gebracht würden. Ich habe schon länger den Gedanken gehegt, das mal mitzumachen
um zu sehen was da so abläuft. So habe ich meine "Schwiegermutter", die Stammgast bei der
Firma DOMO Reisen ist, mir mitzuteilen, wenn sie das nächste Mal teilnimmt, ich möchte sie
dann begleiten. Der Gedanke war ihr spontan angenehm und so war ich als "Werbefahrt-
Tester" Mitreisender. Spargelfahrt in das Elsass war der Titel der Reise. Klang verlockend.
CHF 29.90 pro Person, Mittagessen gratis und für jeden Teilnehmer ein kg Spargel, Sauce
Hollandaise, einen Spargelschneider, Schinken und eine Flasche Elsässer Wein. Klingt direkt
nach einem Schnäppchen. Der Leser merkt, ich werde alt, lasse mich zu sowas verführen.
Aber rechnen kann ich ja noch, das wird sicher über einen agressiven Verkauf von unnützen
Produkten wettgemacht.

Man hat uns brieflich über eine Zeitverschiebung orientiert, statt 06.10 sei die Abfahrt um
05.50 Uhr. Na dann, spielt ja auch keine Rolle. Wir waren pünktlich dort, drei andere Personen
waren auch schon dort. Um 06.00 Uhr war noch kein Bus da, um 06:20 auch nicht, dafür
kamen ein paar weitere Leute angeschlendert. Ihnen war auch eine Abfahrzeitänderung
mitgeteilt worden, allerdings auf 06:50. Toll, eine Stunde vergeblich gewartet. Um 07:15 ist
der Bus dann vorgefahren und wir haben uns bereit gemacht. Die ersten 5 Reihen seien
dann reserviert, sagte man uns unüberhörbar, man könne das, wenn man die Gold-Karte
besässe. Uups, die Dame scheint Stammgast zu sein. Nach weiteren 6 Ladehalten ging
es dann nach Aesch/BL wo wir in ein grosses Vereinslokal des FC Aesch gebracht wurden.
Ideal der Ort, hier kann jedenfalls niemand abhauen... *gg

Die Tische waren voll aufgedeckt, Kaffee/Gipfeli wurden aufgefahren und schon ging
es los. "Schorsch", wie sich der nette Mann vorstellte fing an, die Vorzüge der Promotions-
Reisen zu erläutern. 5 Tage Ungarn etwa, Bus und Hotel gratis, nur die Extrakosten in
der Höhe von CHF 250 seien zu bezahlen. Kann man nicht maulen, ist günstig.

Er versprach, dass pünktlich um 12.00 Mittagessen servieren zu lassen, wenn wir jetzt
ganz schön still seien und nicht Privatgespräche führen würden, läge das drin. Schliess-
lich hätten wir ein tolles Nachmittags-Programm. Es kamen dann Mohair-Woll-Auflagen
fürs Bett dran und die Matratzen, auf denen man schläft wie Dornröschen. Eine
Magnet-Massage-Matte durfte auch nicht fehlen, genauso wenig wie diverse Öle
nach deren Einreibung man wie auf Wolken gehen würde. 12.10 Ende der Vorstellung.
Er meinte salopp: "So liebe Gäste, das Büro ist jetzt offen, kommen Sie, fragen Sie,
kaufen Sie!" Das war aber zu meinem Erstaunen alles und es reichte, dass ein respektable
Anzahl an Leuten nach vorne gingen um abzuschliessen oder um sich für eine Reise
anzumelden. Kein Druck, keine intensiven Einzelabreibungen, ganz lockere Vorführung
und anschliessend Verkauf an die Leute, die freiwillig wollten. Hätte ich nicht gedacht.

Das Mittagessen bestand aus einem Piccata auf Tomatensauce mit Teigwaren und
grünen Bohnen, lecker gekocht und speditiv und heiss serviert. Es waren immerhin
60 Personen zu bedienen, aber der Service konnte das easy handhaben. Wir
haben uns dann noch einen fakultativen Coupe Romanoff gegönnt, mit Erdbeeren
erster Güte. Für CHF 8.50!

Am Nachmittag Weiterfahrt Richtung Strassburg, wo ein Gemüsebauer einen
beinahe Supermarkt für Gemüse, Käse, Weine aufgebaut hat. Natürlich musste dann
männiglich dort einkaufen, ich habs sein lassen. Es wurde auch noch demonstriert
wie der Spargel geerntet wird etc.

Nach der Rückfahrt und dem Eintreffen in der Innerschweiz hat wirklich jedermann
die oben beschriebenen Produkte erhalten. Wir haben den Spargel am letzten
Freitag verspeist, so ziemlich der beste in dieser Saision, wirklich feldfrisch und
knackig.

Also, mindestens bei der Firma DOMO habe ich meine Meinung bezüglich Abzocke
geändert. Nix davon. Und alles, was versprochen wurde, wurde auch eingehalten.
Insgesamt eine unbeschwerte kleine Tagesreise. Natürlich, das Durchschnittsalter
lag bei siebzig, aber so weit bin ich ja auch nicht mehr davon entfernt.

Das einzig negative war der Spargelschäler. Er muss ungefähr 18 Cent gekostet haben
und ich hätte nicht mal den Gedanken verschwendet, damit einer Spargel zu Leibe
rücken zu wollen, die Klinge war, denke ich, nicht mal geschliffen *gg

Der neue Pfarrer

 

Der neue Pfarrer war so nervös, dass er bei der 1. Messe fast nicht sprechen konnte. So fragte er den Bischof nach Rat. Dieser sagte, dass er vor der ersten Messe zwei Tröpfchen Wodka in ein Glas Wasser gebe und wenn er dieses zu sich nehme, sei er nicht mehr nervös. Nachdem er das getan hatte, ging es ihm so gut, dass er sogar während einem Sturm die Ruhe nicht verloren hätte. Als der Pfarrer aber in die Sakristei zurückkehrte, befand sich ein Zettel dort vom Bischof:


Geschätzter Pfarrer! Ich gebe Ihnen einige Angaben und Feedback zu Ihrer ersten Messe, und hoffe auch, dass sich diese Angelegenheiten in der nächsten Messe nicht wiederholen werden:

  • Es ist nicht nötig Zitronen an den Kelchrand zu stecken.

  • Der Kasten neben dem Altar ist der Beichtstuhl und nicht das W.C.

  • Die Gebote sind deren 10 und nicht 12.

  • Die Anzahl der Apostel waren 12 und nicht 7

  • Keiner der Apostel war ein Zwerg und auch keiner hatte ein Käppchen an

  • Jesus und die Apostel benennen wir nicht mit 'J.C. & the Gang'

  • David besiegt Goliath mit einem Stein durch die Steinschleuder - er fixte ihn nicht zu Tode.

  • Wir benennen Judas nicht mit 'Hurensohn' und der Papst ist nicht 'El Padrino'

  • Bin Laden hat nichts mit dem Tod von Jesus zu tun.

  • Das Weihwasser ist zum Segnen da und nicht um den Nacken zu erfrischen;

  • Weshalb Sie den Messwein in einem Zug leergetrunken, dann Salz geleckt und anschliessend in die Zitrone gebissen haben, ist mir auch unklar!

  • Niemals sollten Sie beten, indem Sie sich auf die Stufen vor dem Altar setzen und den Fuss auf die Bibel legen.

  • Die Hostie ist nicht zum Aperitif mit dem Wein, sondern für die Gläubigen

  • Bitte nehmen Sie den Satz: 'Brechet das Brot, und verteilt es unter den Armen' nicht wörtlich.

  • Es war nicht nötig, sich zu übergeben um die Schweinerei dann noch unter den Achselhöhlen zu verteilen

  • Mit dem Begriff: 'Es folgte ihm eine lange Dürre' war auch nicht die Primarlehrerin gemeint

  • Die Aufforderung zum Tanz ist nicht schlecht, aber in der Polonaise durchs Kirchenschiff: Nein!

  • die Tussi mit den kleinen Möpsen war die Jungfrau Maria. Stützen Sie sich nicht mehr auf der Statue auf, noch weniger müssen Sie sie umarmen und bitte auch nicht küssen.

  • der Freak im Kirchenschiff ist übrigens Jesus, er hängt da auch nicht rum, sondern ist ans Kreuz genagelt.

  • Jener in der Ecke des Chores, welchen Sie als Schwulen, ja sogar als Transvestit mit Rock benannten, das war übrigens ich.


Das nächste Mal geben Sie bitte einige Tröpfchen Wodka ins Wasser und nicht umgekehrt.

Herzlichst
Ihr Bischof

Danke Sara

Egal, wie scheisse der Tag gelaufen ist...

... immer mit erhobenem Haupt nach Hause gehen!

 

Danke Christa!

Erstaunliche Entwicklung

 

 Zitat des Jahres von Drauzio Varella, Onkologe, Brasilien,
Nobelpreisträger für Medizin und WEF Teilnehmer!!!!

"In der heutigen Welt wird fünfmal mehr in Medikamente für die männliche Potenz und Silikon für Frauen investiert, als für die Heilung von Alzheimer-Patienten.

Daraus folgernd haben wir in ein paar Jahren alte Frauen mit grossen Titten und alte Männer mit hartem Penis, aber keiner von denen kann sich erinnern, wozu das gut ist!“

Dumm gelaufen

Ich bin mir fast sicher, dass dieser Fahrer vom Chef eine Lohnerhöhung bekommt. Mit dem
ausgefahrenen Kran in die Unterführung rein... Uiih

Schnee...bbbrrrr

Immer dran denken, nach dem Parkieren die Scheiben schön hochzukurbeln!!

Wireless

Man muss sich an allerlei Neues gewöhnen...

Danke Walter

Pflichtbewusster Verlader

Es ist immer gut, wenn alle Vorkehrungen zur Verkehrssicherheit
und zur Unfallverhütung getroffen werden. Vorschriftsgemäss
wurde auch diese Ladung gesichert...

Danke Christa!

Gesehen werden ist alles

Irgendwie verständlich, dass leuchtfarbene Westen getragen werden müssen, wenn man des
Nachts in Afrika beachtet werden möchte.

OLAF

(auf Logo klicken)

Satire total. Blanker Zynismus. Die Verlängerung des SVP Gedankenguts.
Absolut köstlich inszeniert. Viel Vergnügen!

Das Peinliche daran ist allerdings, dass es Zeitgenossen gibt, welche
die OLAF für ihre Initiative beglückwünschen.

Statussymbole

Email von einem arabischen Studenten aus Berlin an seinen Vater...

Lieber Papa

Berlin ist eine wundervolle Stadt, die Leute sind sehr nett und freundlich... ich fühle mich sehr wohl hier. Mir ist es nur etwas peinlich mit meinem Ferrari 599 GTB aus massivem Gold in die Uni zu fahren, wo fast alle Lehrer und Kollegen mit dem Zug kommen.

Dein Sohn Nasser


Am nächsten Tag kriegt Nasser eine Antwort von seinem Vater:

Mein lieber Sohn

Ich habe 200 Millionen Dollar auf dein Konto überwiesen. Mach uns nicht lächerlich, du gehst sofort und kaufst dir auch einen Zug.

In Liebe, Papa

Lieblingslied

Was ist der Lieblingssong von 

Nicolas Sarkozy?

Anhören auf http://www.youtube.com/watch?v=-prQ8AE_nvY

Bäckereideutsch

Tja, das Autoschild spricht für sich...

Wir bringen Sie weiter!

An der Ampel. Auf der Fahrspur rechts von mir steht ein LKW samt Anhänger,
der zum Transport von Schweinen ausgerüstet ist (drei Etagen und Belüftungs-
schlitze usw).

Heute muss ja auf jedem Fahrzeug noch irgend ein payoff drauf und so hat
sich die Firma Anicom einen gegeben der lautet

"Wir bringen Sie weiter!"

Wie bitte, darf ich das jetzt verstehen, angesichts der Tatsache, dass mit diesem
Fahrzeug ausschliesslich Schweine transportiert werden? Bin ich ein Schwein? hmmm.....

Wie wahr!

Der Mann ist wenigstens ehrlich...

 

Danke Helen!

Links ist, wo der Daumen rechts ist

Auch Plakatklebende leiden offenbar unter den hohen Temperaturen...

Die Natur übernimmt

Mal ein paar Tage nicht jäten...

Vor meinem Büro wächst zur Zeit ein klares Indiz, dass die Natur stärker ist
und irgendwann Oberhand gewinnt. Im Gegensatz zur Menschheit hat die
Natur Zeit...

Ich bitte um Aufklärung

Kürzlich wieder am Postschalter. Irgendjemand zahlte mir eine Rechnung bar und ich zahlte das auf mein Postfinance Konto ein. Der Betrag war 720.00. Die Schalterbeamtin griff nach dem Kugelschreiber und versetzte meiner "Sieben" einen Querstrich. Wie Muster links. Viele Leute tun das, eigentlich die meisten, weil unsere Schulen uns diesen Käse beibringen. Aufgefallen ist mir das zuerst bei meinem ersten USA-Aufenthalt, als mich alle Leute fragten, ob meine handschriftliche Sieben eine Vier sei. Weil im internationalen Gebrauch ist die 4 die einzige Zahl, die eine Kreuzung enthält, was jahrelang den elektronischen Handschriftlesern Mühe bereitete. Als die Postleizahlen eingeführt wurden und die ersten Leser in die Schweiz kamen wurden nicht wenige PLZ 4310 in 7310 umgewandelt, was zur Handsortierung und zur entsprechenden Erheiterung beitrug.

 

Weiterlesen: Ich bitte um Aufklärung

Ist doch logisch!

Je mehr Käse, desto mehr Löcher. Je mehr Löcher, desto weniger Käse. Folglich gilt demnach: Je mehr Käse, desto weniger Käse.

Reaktionszeit der Polizei

Günter F. (vollständiger Name bekannt) - ein älterer Herr aus Harsum im Landkreis Hildesheim war gerade auf dem Weg ins Bett, als seine Frau ihn darauf aufmerksam machte, dass er das Licht im Carport hat brennen lassen. Besagter Günter öffnete die Tür zum Wintergarten, um das Licht im Carport auszuschalten, sah dann aber, dass dort Einbrecher dabei waren, Geräte zu stehlen.

Weiterlesen: Reaktionszeit der Polizei

Ich bin dabei!

Alles hat damit angefangen, dass ich kürzlich mit meiner Coop Satrap Küchenmaschine einen Mürbeteig herstellen wollte. Ich musste feststellen, dass das schlicht nicht möglich war. Das doofe Teil hat mich jetzt 10 Jahre lang immer wieder geärgert und das Urteil war gesprochen: "Du wanderst auf den Sperrmüll!"

Seit sicher zehn Jahren habe ich immer wieder mit einer Kenwood Chef Küchenmaschine geliebäugelt. An jeder Züspa lachte mich das Teil wieder frech an, aber sie war mir mit über tausend CHF einfach zu teuer. Jetzt aber, jetzt war die Ausgangslage anders. ICH WOLLTE EINE KENWOOD! JAWOHL! Im Ricardo geschaut und fündig geworden, eine Kenwood Chef für CHF 400, absolut neuwertig und einiges Zubehör dabei. Gekauft, abgeholt, installiert. Die erste Feuerprobe war ein Zopf, der schmeckte sehr gut aber er wurde zuwenig luftig. Ich gebe nicht auf.

Kürzlich hatten wir Besuch und ich erzählte von meiner Anschaffung. "Kenwood Chef? Grossartig, die habe ich auch! Ich habe sogar die Stein-Getreidemühle und mache das Mehl selber" meinte Besucher Roger. Ha, soeben ein Mitglied des Kenwood Clubs kennengelernt!

Bei Gaby und Max, wo wir kürzlich zum Grillen eingeladen waren kam das Thema auch auf das Tapet. Gaby gab mir den Tipp: "Du musst Malz in den Teig geben, zwei Teelöffel, der Teig wird super aufgehen!"

So kam es, dass ich heute morgen in der Apotheke fragte, ob sie Malzpulver von Morga hätten. "Klar, haben wir," meinte Peter, der Apotheker von hier. Ich erzählte ihm, dass ich eine neue Küchenmaschine hätte und dass die Lust aufs Backen erneut ausgebrochen sei. "Was hast Du für eine?" Ich stolz: "Kenwood Chef!" Und Peter strahlte zurück: "Du bist auf dem richtigen Weg, die haben wir auch! Kenwood Chef, fantastisch, mit der zu arbeiten!"

So langsam kam in mir das Gefühl hoch, dass, wenn man zum Beispiel so ein Apfel-Telefon kauft, man sich durchaus auch in zahlreicher Gesellschaft befindet. Aber seien wir ehrlich... iPhone ist doch Mainstream! Hat doch bald jeder. Richtig in und dabei ist man, wenn man eine Kenwood Chef Küchenmaschine besitzt. Telefonieren geht schliesslich mit jedem Gerät, aber Teig machen, das macht die Kenwood am besten. Keine Bange, ich werde nie vor einem Ladengeschäft übernachten, wenn ein neues Modell rauskommt. Und ich werde auch nie den Chefkonstrukteur der Firma anbeten wie einen Sektenguru...

Dabei sein ist wichtiger als Siegen

Es ist immer wieder belustigend, wie im Vorfeld eines internationalen Ereignisses,
an welchem die Schweiz auch teilnehmen darf, gefreut, motiviert, Daumen gedrückt und
hyperventiliert wird. Alle Radiomodis werden gebrieft, tunlichst drei Wochen im Voraus
positive Vorfreude zu vermitteln. Auch wenn es um eine Veranstaltung geht, die den
meisten Leuten am Allerwertesten vorbeigeht. Wie dem Eurovisions Song Contest.

Dann... am Tag danach... das grosse Bedauern, Bejammern, Wunden lecken. Warum nur
hat es unser Schweizer Kandidat wieder nicht geschafft. Dabei wussten wir im Vorfeld
schon, dass er keine Chance hatte. Warum sollten die Skandinavier oder die Ostblockländer
einem Land die Stimme geben, das nicht mal in Europa dabei ist. Einem Land, das immer nur
nimmt und selten etwas gibt. Wir wussten auch um die mangelnde Qualität des Liedes,
das auch dieses Jahr vor Beliebigkeit strotzte, des na ja Gesangs und der hilflosen Performance.
Das verliebte Streicheln einer Fluoreszenzröhre reicht halt schon nicht.  Also haben wir uns
wieder mal was vorgemacht.

Ein Song, der den Contest überstehen will, der muss so sein, dass ihn jede Supermarkt
Kassiererin nachsingen kann. Alle Töne möglichst innerhalb der gleichen Oktave, denn
Kassiererinnen und Hamburger Verkäuferinnen können in der Regel auch nicht singen.
Dennoch irgendwie einmalig und so, dass man nach 1 Stunde auch noch weiss,
wie sich das Ganze angehört hat.

Trotzdem: nächstes Jahr wiederholen wir das Ganze. Mit einem noch schlechteren Lied,
wiederum einem männlichen Darsteller, einem, der noch schlacksigere Bewegungen
auf die Bühne bringt. Irgendwer muss ja den nassen Affen im Umzug spielen. Es wird
wiederum die Schweiz sein. Wetten?

Ah ja, da ist doch noch so ein Anlass? Stimmt, Südafrika und die Tschutterei. Auch
hier wissen wir bereits, dass die Schweizer Tschütteler sehr früh nach Hause fliegen werden.
Aber auch jetzt sind die Radio-Modis wieder in gekünstelter Hochstimmung, als hätten
wir den Weltmeister-Titel bereits auf sicher. Ich habe gelernt und ignoriere solche Anlässe,
allenfalls schaue ich am nächsten Tag kurz, wie schlimm es ausging.

Inshallah...

Möchtest Du auf besondere Weise geweckt werden?
Der Weckruf ist der eines Muzzahedin...

CHF 22.00 bei   www.yamatuti.ch

Es ist Frühling

Man sieht schon wieder die Rehe auf den Wiesen und Feldern...

Wie nennt man jemanden, der...

Wie nennt man jemanden, der die A-Post austrägt?

Campari Soda - dümmer gehts nümmer

Campari Soda

ist ein Song der Schweizer Band Taxi aus dem Jahre 1977. Geschrieben wurde er von Dominique Grandjean, der heute als Psychiater arbeitet.

 

Der Text des Liedes... :

Ich nime no en Campari Soda
Wit unter mir liit s Wolkemeer
De Ventilator summet liisli
Es isch als gäbs mich nüme mee

Ventilator? Hääh? Wo in einem Flugzeug gibt es Ventilatoren? Also die Dinger draussen heissen Turbinen, Jet Triebwerke oder Motoren und die summen nun nicht gerade leise. Und drinnen? Auch da gibt es keine Ventilatoren, ausser vielleicht bei indischen Airlines, so Deckenventilatoren aus der britischen Kolonialzeit *gg  Falls Herr Grandjean die Belüftung der Kabine meinte so sei ihm verraten, dass die Klimatisierung durch Abnahme von komprimierter heisser Luft direkt bei den Jet Aggregaten erfolgt, welche über diverse Wärmetauscher und Kondensatoren soweit abgekühlt wird, dass sie zur Klimatisierung und zur Erzeugung des Kabinendrucks Verwendung finden kann. Zum Glück arbeitet Herr Grandjean als Psychiater und nicht als Ingenieur in der Aviatik.

Der Link zu dem mühsamen Gejaule....     http://www.youtube.com/watch?v=SbiNX8AFVsI

 

Political Correctness

Tja...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke Helen!

 

Hier noch weitere Ausführungen zum Thema "Political Correctness"

http://de.uncyclopedia.org/wiki/Political_correctness

Medizinische Erkenntnisse

Eine Spritze da und dort, macht möglich jeden Spitzensport.

Steter Tropfen höhlt die Leber.

Raucher sind leicht bei der Stange zu halten.

Chriurgen treffen manchmal einschneidende Massnahmen.

Neue Sünden rufen nach neuen Medikamenten.

Junge Ärzte belehren uns manchmal mit Altersweisheiten.

Chirurgen sind schneidige Herren.

Lobe den Arzt nicht mehr, als Du bezahlen kannst.

 

Diesen Arzt werden Sie mögen

F: Herr Doktor, ich habe gehört, dass Herz-/Kreislauf Gymnastik das Leben
verlängern kann.

A: Ihr Herz ist für eine bestimmte Anzahl Schläge gut, das ist es. Vergeuden
Sie nicht mit Gymnastik. Alles ist irgendwann ausgetragen. Das Herz beschleunigen
lässt Sie nicht länger leben; es wäre dasselbe, wenn Sie die Lebensdauer Ihres Autos
dadurch verlängern wollen, indem Sie schneller fahren. Sie wollen länger leben?
Machen Sie einen Mittagsschlaf.


F: Sollte ich weniger Fleisch und mehr Früchte und Gemüse essen?

A: Sie müssen logistische Effizienz lernen. Was frisst eine Kuh? Heu und Mais.
And was ist das? Gemüse. So betrachtet ist ein Steak nichts anderes als ein
effizienterer Weg, Gemüse in Ihr System zu bringen. Brauchen Sie Körner? Essen
Sie Huhn. Rind ist auch eine gute Quelle für Gras (grünes Blattgemüse). Und
ein Schweinekotelett kann Ihnen die empfohlene tägliche Menge an Gemüse liefern.


F: Sollte ich meinen Alkoholkonsum reduzieren?

A: Nein, überhaupt nicht. Wein ist aus Früchten gemacht. Brandy ist destillierter
Wein, das bedeutet, dass sie Wasser aus dem Wein nehmen und so wird es einfacher,
Früchte zu geniessen. Und Bier ist ebenfalls aus Körnern gemacht. Also, zulangen.


F: Wie kann ich meine Körperfett Relation bestimmen? 

A: Nun, wenn Sie einen Körper haben und Sie haben auch Fett, ist das Verhältnis
1:1. Wenn Sie zwei Körper haben, ist es zwei zu eins, und so weiter.

 

F: Was sind die Vorteile der Teilnahme an einem guten Gymnastikprogramm?

A: Ich kann mir nicht einen einzigen vorstellen. Meine Phylosophie ist:
Kein Schmerz.... gut!

 

F: Sind fritierte Produkte schlecht für die Gesundheit?

A: SIE HÖREN NICHT ZU! Das Essen wird heute in Pflanzenöl frittiert. In der Tat
wird Essen mit Gemüse verbunden, was soll daran schlecht sein?

 

F: sind Bauchübungen gut, um ein wenig weicher in der Bauchgegend zu werden?

A: Definitiv nicht. Wenn Sie einen Muskel trainieren, wird er grösser. Demzufolge
sollten Sie nur Bauchübungen machen, wenn Sie einen grösseren Bauch wollen.


F: Ist Schokolade schlecht für mich?

A: Sind Sie verrückt? Kakaobohne. Ein anderes Gemüse. Eines der besten Wohlfühl-
Gemüse überhaupt.

 

F: Ist schwimmen gut für meine Figur?

A: Dann erklären Sie mir das anhand des Wals...

 

Ich hoffe, ich konnte ein paar Missverständnisse klären, die Sie mit Essen und
Diäten hatten.


Und behalten Sie immer in Erinnerung:

Das Leben sollte nicht eine Reise ins Grab werden mit der Idee, gesichert
anzukommen und das in einem attraktiven und gut erhaltenen Körper. Besser ist es,
seitwärts in den Sarg zu schlittern, in einer Hand ein Glas Chardonnay und
in der anderen ein Stück Schokolade und auszurufen:

Yu Huuuu - Was für eine Reise!

UND

Für all die, die Dir Vorschriften rund ums Essen machen, hier ist die wirkliche
Wahrheit über Ernährung und Gesundheit. Es ist eine Wohltat, nach all den
konfliktbeladenen Geschichten endlich die Wahrheit zu kennen.

1. Die Japaner essen wenig Fett und leiden weniger an Herz-/Kreislaufkrankheiten.

2. Die Mexikaner essen viel Fett und leiden weniger an Herz-/Kreislaufkrankheiten.

3. Die Chinesen trinken wenig Rotwein und leiden weniger an Herz-/Kreislaufkrankheiten.

4. Die Italiener trinken viel Rotwein und leiden weniger an Herz-/Kreislaufkrankheiten.

5. Die Deutschen trinken viel Bier und essen viel Würste und Fett und leiden weniger
an Herz-/Kreislaufkrankheiten. (gemeint ist: als wir Amerikaner.)

Konklusion:

Iss und trink was Du willst. Englisch zu sprechen ist wahrscheinlich das,
was Dich umbringt.

 


 

Warum wir hoffnungslos verblöden

Donnerstag, 7. Januar 2010

Im SF TV wird die Sendung "Aeschbacher" ausgestrahlt, der wiederum vier äusserst spannende Personen als Gäste begrüssen durfte. Ich liebe diese Sendung, sie ist echt eine Bereicherung.

Einer der Gäste, Michael Jürgs, ein begnadeter Journalist und Kenner der Medienszene wie kaum ein anderer (war unter anderem mal Chefredaktor des "Stern") gab ein paar Kommentare zu seinem Buch "Seichtgebiete" ab, die zum Schmunzeln anregten. Wie recht der Mann hat. Seit dem Auftauchen der Privaten Fernsehsender ist der Trend zur Verblödung ganzer Nationen in der Tat erschreckend feststellbar.

             

Ich musste mir heute morgen das Buch gleich als E-Book bei Exlibris holen. Die CHF 19.90 sind eine wertvolle Investition, wie sich herausstellte. Ohne das Buch in Ruhe lesen zu können (schliesslich arbeite ich ja zur Zeit) dennoch ein paar Textpassagen, als Leseproben sozusagen... Herr Jürgs wird mir die kleine Copyright-Verletzung verzeichen, schliesslich mache ich Werbung für sein phänomenal weises Buch...

Zu den Privatsendern meint Jürgs unter anderem:

"Die etablierten Blödmacher haben es einfacher, zugegeben. Denen reicht ein simplerer Anspruch, der die Bedürfnisse ihrer Gemeinde voll total trifft, etwa der: Ich bin ein Depp, lasst mich hier rein! Dass jederzeit als Vollidiot wieder rausfliegen kann, wer als normaler Idiot irgendwo reinwill und damit zur allgemeinen Belustigung beiträgt, dass sich öffentlich knechten lassen muss, wer unbedingt König werden will, ist den Willigen zwar nicht fremd, aber egal.


Egal, ob es ein Container ist, in dem sich jugendliches Prekariat wohlfühlt, weil da alles so aussieht und nach ein paar  Tagen so riecht wie zu Hause jeden Tag. Egal, ob alleinerziehende Mütter mit ihren verschiedenen Kindern von verschiedenen abwesenden Vätern gemeinsam mit den Scouts von RTL nach einem neuen Ernährer suchen. Egal, ob ein echter Gerichtsvollzieher klingelt, klopft, kassiert, was der Sat.1-Klientel bekannt vorkommen dürfte aus ihrem häuslichen Alltag. Egal, ob man auswandern, rückwandern, ausreißen oder nur mitten im Leben stehen muss, sich für eine Woche bei einer fremden Familie einquartieren lässt oder den Traum vom eigenen Restaurant beerdigt: Geht nicht gibt’s hier nicht. Bei solchen Sendeformaten geht - ungeniert kommt nach dem Fall - alles. Unter die Haut. Unter die Gürtellinie. Unter aller Sau. Wer mitmacht, muss nur irgendwas können, und sei es auch Pfeifen im Wald, muss nicht zu Besonderem, aber zu allem fähig sein.


Unvergessen die Jubiläumssendungen des privaten Marktführers RTL zum 25-jährigen Bestehen seines Seichtgebietes. Nicht die Gäste auf dem Sofa schreckten ab, obwohl da an zwei Abenden viele Horrorfiguren aus versendeten Lemurenkabinetten saßen. Nicht die Schwenks aufs verzückt klatschende Publikum, wo die Ahnung zur schrecklichen Gewissheit wurde, dass im Saal zusammensitzt, was zusammengehört. Am dämlichsten wirkte Oliver Geissen, der so aussieht und spricht, als könne er kein Wässerchen trüben und damit geschickt alle täuscht. Er kann tatsächlich keines trüben.

Wie könnte beim Themenabend Superstar für Arte und 3sat ausgeschlossen werden, die beiden Sender beim Zappen trotz der sichtbaren Auftritte von Sumpfblütlern und Paradiesvögeln mit RTL oder ProSieben oder VOX oder Sat.I zu verwechseln?"

Oder an anderer Stelle...

"Von den Gebühren- und Geschmacksfreien wird genommen, was unter dem Gesichtspunkt »Zoten = Quoten« mal erfolgreich war und schon deshalb von der Zielgruppe gern gesehen wird, weil ihre Angehörigen entweder eine besonders Doofe in ihrer Unterschichtennachbarschaft kennen, auf die das zutrifft, oder sie selbst zur vorgeführten Spezies der Verblödeten gehören. Als da, selbstverständlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit, zum Beispiel wären:Auspeitscher, Einpeitscher, Machos, Schwule, Tunten, Transen, Bettnässer, Tätowierte,Vollbusige, Scham- und Schmallippige, Spaßvögler, Verklemmte, Pornografen. Nichts allzu Menschliches auf Seichtgebieten aller Art bleibt den Machern fremd und damit denen, für die sie senden. Dies ist allerdings keine Aufforderung an die von Gebühren lebenden Sender, sich Gedanken in diese Richtung zu machen.

Wirklich nicht.


Am Beispiel unzähliger und oft ungenießbarer Kochshows ist beweisbar, dass mit nur einer geglückten Zeugung - in dem Fall war Alfred Biolek Vater aller Töpfe - Dutzende von halb gar gekochten Bastarden in die Welt gesetzt werden können, TV-Surrogate wie Küchenschlachten, Restauranttester, Der Traum vom eigenen Restaurant, Fast Food Duell, Einsatz am Herd, Kochprofis, Kochen mit Kerner und Co., Perfektes Dinner, Promi-Dinner, wo am Ende warmes Essen ausgeteilt wird an alle, die außer ihrer unmittelbaren Verwandtschaft niemand kennt, geschweige denn jemand einladen würde. Heiteres würzt mitunter die Gerichte bei Lafer! Lichter! Lecker! im Nachmittagsprogramm des ZDF oder das,  was Markus Lanz freitagnachts im Zweiten anrichten lässt, was aber eher an seinem einnehmenden Wesen liegt.Vorkocher Johannes B. Kerner hat sich, weil er nicht blöde ist, aus der Küche geschlichen, bevor der Kundschaft alles gleich fad schmeckt und das nicht den Köchen, sondern ihm als Restaurantbetreiber angelastet wird.


Dass allerdings der Hamburger Wirt Christian Rach, Besitzer eines anspruchsvollen Esslokals, mit seinen Restauranttests zum Liebling der Masse geworden ist, dass ihn bis zu sieben Millionen Zuschauer bei seinen Reisen durchs fetttriefende Deutschland begleiten, hat weder mit den üblichen TV-Verköstigungen noch mit ihm zu tun. Er ist keiner jener künstlich gezüchteten Helden der Unterschicht, er ist ein gebildeter Transmissionsriemen auf zwei Beinen. Bei ihm gibt es in Serie, fein abgeschmeckt vor jeder Ausstrahlung, im Bedarfsfall auch aufgewärmt, weil das Gericht laut Quote schon mal sehr gut schmeckte, allzu menschliche Tragödien des Alltags zu sehen."

 

Zum Thema "Kult"

"Wer den gewaltigen Unterschied zwischen Kultur und Kult kennt, freut sich auf seinem gehobenen Niveau, wer ihn nicht kennt, versäumt auf seiner Ebene auch nichts. Denn der Begriff des Kults, der eigentlich die unsterblichen Mythen der Kultur umfasst und zutrifft auf Legenden wie Jim Morrison, James Dean, Jimi Hendrix, Jerome D. Salinger, Marilyn Monroe, Greta Garbo etc., ist über Jahre systematisch entseelt worden durch sprachlose Dummschwätzer, weltweit werktätige Leichenschänder, die sich inzwischen in allen Medien herumtreiben. Hier geht es zwar vorrangig um deutschsprachige Deppen, um heimisches Leergut, doch im globalen Netzwerk lässt sich jede Dummheit innerhalb weniger Sekunden online in alle leeren Köpfe pflanzen.
Prominente Nullnummern werden von Gossenguys und -girls in bunten Blättern oder TV-Magazinen schon in dem Moment als »kultig« bezeichnet, wenn sie bei ihren Auftritten von pubertierenden Kreischkindern bedrängt oder auf Jahrmärkten der Eitelkeiten umschwärmt werden, obwohl sie eigentlich nichts weiter können, als zu massieren, zu frisieren, zu frittieren. Es gab Zeiten, da hätte man ihnen nicht nur geraten, sondern befohlen, uns mit ihren Dummheiten zu verschonen und sich auf- oder untereinander zu vergnügen - aber das ist lange her."

 

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Message from the CEO (Christmas Event Organizer)

November 2009

Dr. J. Christus v.Bethlehem.

Liebe Leute, ich bin jetzt im Urlaub.

Aller Vorrausicht nach bin ich bis Weihnachten wieder da, aber die Vorbereitungen darauf sollten natürlich jetzt schon loslaufen.

.Status:
Wie Weihnachten letztes Jahr im Internet gezeigt hat, heisst Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann entsprechend auch ab jetzt X-man heissen!
Da X-mas quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit Oktober höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen.

Verzeihung, seit Oktober ist es höchste Zeit, mit dem Weihnachts-roll-out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in time vorzubereiten.

.Hinweis:
Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (Santa Claus Road Show) findet bereits am 27. November statt.
Daher wurde das offizielle come-together des Organizing Commitees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten. Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte to-do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk- Allocations geschaffen werden, was wiederum den Service-Level erhöht und au erdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.

Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global Christmas Markets (früher Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen private- Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units  über das Internet angeboten werden.

Die Service Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via conference call virtuell informiert und die core-competence vergeben. Ein Bündel von Incentives und ein separates Team-Building-Event an geeigneter location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche corporate culture samt identity zu entwickeln.

Der Vorschlag, jedem Engel einen coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelled. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem testmarket als Pilotprojekt eine Hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den added value für die Beschenkten zu erhöhen.

Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch benchmark-orientiertes Controlling für jedes private-Schenking-Center möglich.

Nachdem ein neues Literaturkonzept und das layout-Format von externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release V2.22.113.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende updating. Hochauflagige lowcost-giveaways dienen zudem als teaser und flankierende Marketingma nahmen. Ferner wurde durch intensives brainstorming ein Konsens  über das Mission Statement gefunden.

Es lautet:

"Let's keep the candles burning"  

und ersetzt das bisherige "Frohe Weihnachten".

X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des corporate redesigns. Er akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz, auch im Hinblick auf das Shareholder-value, und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager. In diesem Sinne:

Schönen Advent


 Danke Gaby :-)

VW zu verkaufen

Ich verkaufe einen gebrauchten VW Käfer, ein echtes Liebhaberobjekt. Das eine oder
andere müsste schon gemacht werden, um ihn durch die Motorfahrzeugkontrolle zu
bringen.

Weiterlesen: VW zu verkaufen

Alt ist man..

Alt ist man, wenn man einen Seniorenteller ohne Diskussionen bestellen kann.

alt ist man, wenn man beim Schuhzubinden denkt:
Was kann ich hier noch erledigen, wenn ich schon mal hier unten bin?

alt ist man, wenn man beim Passieren eines Bestattungsunternehmens einen Prospekt in die Hand gedrückt bekommt

wenn die Geburtstagstorte immer mehr einem Fackelzug ähnelt

wenn man meint, ständig darauf hinweisen zu müssen, wie jung man sich doch noch fühlt

wenn man alte Freunde nur noch am Friedhof besuchen kann.

wenn man die Oldies im Radio problemlos mitsingen kann.

die Leute in der Straßenbahn aufstehen um einem den Sitzplatz anzubieten.

wenn die eigene Tochter beim Rückwärtseinparken hilft ...

man neuerdings Werbebroschüren von Treppen- und Wannenliftern en gros im Briefkasten findet

man jungen Frauen hinterherschaut und keine Ahnung mehr hat warum.

 

Von Berlusconi, Kondomen und Affen

Vieles wird klar, wenn Silvio Berlusconi es ein wenig vertieft erläutert:

 

Danke Nils

 

Der Gebrauch von Kondomen kann ganz schön trickreich sein. Gut, dass es hilfreiche Experten gibt.

 

 

Im Affenpark gibt es wahrlich viel zu erleben. Das haben auch unsere beiden Besucherinnen erfahren...

 

 

Danke Uschi

Jugendsprache 2009

Altes Märchen, etwas zeitgemäss aufgefrischt:

 

Danke Martin

 

Jungle Drum

Heute früh auf DRS 3.... ein Möchtegern-Sing-Sternchen der tausendfachen Art hat ihr Liedchen zum Besten gegeben:

"My heart is beating like a jungle drum..."

der Refrain lautet jeweils

dg rung dg dg dg rung drrrrr gung   (oder so.)

Ich kenne das auch, aber ich sage dem einfach Herzrhythmus-Störungen. Deshalb werde ich nie berühmt.

Wer sich das Liedchen ansehen will:

Emilíana Torrini - Jungle Drum

Die Lösung des Problems

Die Menschheit hat zur Zeit ein Problem: die Wirtschaftskrise. Ausgelöst durch die Finanzkrise. Ausgarniert mit der Schweinegrippe. Nach Lösungen wird gesucht, krampfhaft, intensiv und mit wenig System.

Nun bietet sich eine Lösung an, an welche zunächst gar niemand gedacht hat: Es hat sich ja gezeigt, dass die Mitarbeiter in vielen Unternehmen bis zu einer Stunde oder mehr damit verbringen, ihre Facebook Seite zu pflegen und sich mit Freunden auszutauschen, wer heute abend mit wem etc. Die Firmenleitungen haben entsetzt auf diese Erkenntnis reagiert und die IT Verantwortlichen haben flugs die Adressierung dieser Site unterbunden.

Das war ein Fehler. Denn überlegen wir mal: Wenn jeder Mitarbeiter eine Stunde in Facebook rumsurft, dann sind das auf 10 Mitarbeiter 10 Stunden. Mit diesem Zeitbudget kann man locker eine Person beschäftigen. Nehmen wir also eine Firma mit 1'000 Mitarbeitern, die könnte dann 100 Personen einstellen. Was wären das für Nachrichten! IBM stellt 8'000 neue Leute ein, General Motors gar deren 24'000. Wenn das nicht positiv ankommt an den Märkten. Die Aktienkurse werden nach oben schnellen. Der Optimismus wird so gross sein, dass die Auftragsbücher sich in einem ungeahnten Ausmass füllen. Der Wettbewerb zwischen der Firmen läuft wieder rund. Der Mehrumsatz kompensiert den 10 prozentigen Ausbau der Personalkosten um ein mehrfaches. Und: Genau jetzt, wo wir nicht mehr wissen, wie wir all die Aufträge erledigen sollen, da kommt noch die Schweinegrippe und legt die halbe Menschheit mit Grippe ins Bett. Aber dank der durch Facebook ausgelösten Einstellungswelle können gleich ein paar Hundert Personen rekrutiert werden, die für den Fall der wirklich akuten Pandemie die Kapazität erhöhen werden.

Einige Firmen haben auch erkannt, dass die Spezialisierung auf den Job auch jetzt gefragt ist. So haben erste Unternehmen damit begonnen, eine Person in einem Team zu ernennen, für alle anderen neun die Facebücker zu warten. Vollamtlich, jawohl, die Person kriegt soviel Übung damit, dass sie auch 20 Facebücker unterhalten kann. Das führt wieder zu einer Produktivitätssteigerung, denn wenn nicht jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin eine weitere Stunde ihrer Arbeitszeit verbraucht, um sich zu überlegen, wo man in den Ausgang gehen könnte, dann sind das schon wieder zehn Prozent Produktivitätssteigerung. Denn der hauptamtliche Faceboocker würde die arbeitende Belegschaft in die einzelnen Discos einteilen, die Restaurants zuordnen, die für den Verkaufsleiter passen, schliesslich ist er ja in einem Mass informiert, dass er die beste Wahl treffen wird. Diese Produktivitätssteigerung ist diesmal sogar umsonst, denn der vollamtliche Facebooker ist ja schon aktiv. Der nimmt mit der Zeit auch seine Verantwortung wahr, damit die User viel Geld sparen. "Was, Kathrin Michel ist auf der Gruppe "I love iPhone" anzutreffen. Wie kann man." Mit einem Mausklick entfernt er sie aus der Gruppe und schon hat sie sich einen Haufen Ärger gespart und kann ein Nokia kaufen, wie sich das gehört.

Gesucht ist jetzt der Betrieb, der damit anfängt, einer muss ja der erste sein. Also IT-Cracks, öffnet die Leitungen zu Facebook wieder, damit unsere Wirtschaft wieder ins Laufen kommt.

Die Römer kommen

Glaubt man diesem Modemacher, so kommen dieses Jahr offensichtlich die alten Römer
wieder in die Lande. Ganz schön luftig, der Schuh... Das wird den Asterix freuen, wenn
er seine berühmten Kinnhaken trainiert.

Aber immerhin schöner als die Crocks...

Wenigstens hatten sie Glück mit dem Wetter

 

 

Kategorie: Nicht alltägliches Ehepaar

Holländischer Triathlon

Wie der vonstatten geht?

Mit dem Auto in die Alpen - Mit den Skiern in den Baum - Mit dem Gipsbomber zurück nach Rotterdam.

Das Ganze ist kein Witz. Die Tyrolean Air Ambulance hat zwischen Weihnachten und Ostern 1'500 verletzte Holländer nach Rotterdam geflogen. Dabei soll es welche darunter gehabt haben, die das nicht zum ersten Mal erlebten. Ein Flugbegleiter sagte, dass einer der Passagiere beim Einsteigen zum Piloten sagte: "Hallo, Sie kenne ich vom letzten Mal!"

Good dog!

Anfrage einer Leserin

Der Grund warum nicht Männer die Antworten in Frauenmagazinen auf die Leser(innen)fragen geben:


Lieber Josef

Ich möchte dich um deine Hilfe bitten. Gestern, als ich zur Arbeit fuhr, blieb mein Mann wie gewohnt zu Hause und schaute in die Röhre. Leider kam ich nicht sehr weit, weil der Motor von meinem Wagen streikte. So ging ich wieder nach Hause, um meinen Mann um Hilfe zu bitten. Als ich zu Hause ankam, traute ich meinen Augen nicht! Er tänzelte vor dem großen Spiegel im Schlafzimmer in meinen Dessous und mit meinen neuen Highheels an den Füssen herum. Auch den ganzen Inhalt meiner Schminktasche, hatte er sich auf sein Gesicht platziert. Ich bin jetzt 32 Jahre und mein Mann 34. Wir sind seit 12 Jahren verheiratet. Als er mich bemerkte und ich Ihn zu Rede stellte, wollte er mir einreden, dass er seine eigene Unterwäsche nicht gefunden habe. Als ich ihn fragte, warum er dann geschminkt sei, brach er in Tränen aus und gab zu, meine Sachen schon seit 6 Monaten zu tragen. Ich habe ihm gedroht, dass ich ihn verlasse, wenn er damit nicht aufhört. Er wurde vor 6 Monaten aus seinem Job entlassen. Seitdem ist er am Boden zerstört. Ich liebe meinen Mann wirklich, aber seit ich ihm das Ultimatum gestellt habe ist eine Mauer zwischen uns. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr an ihn ran komme. Bitte! Ich brauche deine Hilfe, deinen Rat!

Dankend, Sandra

________________________________


ANTWORT:

Liebe Sandra,

Dass der Motor von deinem Wagen nach so kurzer Fahrzeit streikte, kann viele Gründe haben. Erstmals sehe nach, ob du genug Treibstoff hast. Wenn ja, kann das Problem ja bei der Benzinpumpe liegen. Doch wenn die auch in Ordnung ist, kann es sein, dass der Motor nicht genügend Luft bekommt oder die Kerzen verdreckt sind und es gibt keinen Funken. Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen!

Liebe Grüße Josef

 

(Danke Christa!)

Wem's in den Kopf steigt

Tja, manchmal sollte man es halt auch nicht übertreiben...

 

 

Für die TV-Süchtigen unter uns

Für die absolut Süchtigen unter uns gibt es jetzt TV-Geräte,
die direkt in die Küchenkombination eingebaut werden können.
Nun sind "Desperate Housewifes" ab sofort kein Hinderungsgrund
mehr, der Familie ein Abendessen zu kredenzen.

 

 

Einkaufsvergnügen

Wir, die wir in Agglomerationen oder Städten wohnen, wissen gar nicht mehr, dass wir manches viel zu nüchtern nehmen. Z. B. der Einkauf von Kleidern... das ist auf dem Lande noch viel lustiger....

Weiterlesen: Einkaufsvergnügen

Tigerfinken

Seit Jahrzehnten produziert und verkauft eine Firma, übrigens sehr erfolgreich, "Tiger-Finken". Früher hat die jedes Kind gekannt. Und so schauen sie aus.

Moment.... Tiger? Wieso Tiger? Wusste hier jemand nicht, wie ein Tiger ausschaut?

Nu ja, vielleicht wäre "Leoparden-Finkli" ein paar Buchstaben zu lang gewesen.

Hartnäckige Flecken

... gibt es dann und wann immer wieder. Zum Glück gibt es jetzt Abhilfe...

Danke Lilian!

LC 1

Auch in unserem Kanton Wallis hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine gute Verdauung das Wohlbefinden des Menschen steigert.

Vielen Dank, Barbara!

Es muss an den Genen liegen...

Die grundlegenden Verhaltensmuster von Frauen und Männern scheinen sich bereits in allerfrühester Kindheit bemerkbar zu machen. Man ist beinahe versucht zu vermuten, dass es sich um eine genetische Prägung handelt.

 

Schauen wir hier das Muster einer künftigen Frau an:

 

 

Und im Gegensatz dazu das eines künftigen Mannes:

 

 

Kommt uns irgendwie bekannt vor, nicht?

Danke Sara!!

 

Wenn es Dir mal nicht so gut geht

Wenn Du einen schlechten Tag hast, so einen "Ich-hasse-meinen-Job-Tag" und so weiter, dann versuche das: Auf dem Weg zurück nach Hause mußt Du an einer Apotheke anhalten. Kauf dort ein Rektal-Thermometer der Marke "Thermo-2000". Wenn du dann zu Hause bist, schließ die Tür, zieh die Vorhänge zu und stöpsel das Telefon aus, so dass Du auf keinen Fall gestört wirst. Zieh Dir bequeme Kleidung an und leg Dich auf Dein Bett. Öffne die Packung des Thermometers und nehme es heraus. Lege es vorsichtig auf Deinen Nachttisch. Dann nimm den Beipackzettel raus und lies ihn gut durch, etwa bis zu der Stelle an der steht: "Jedes Thermo-2000 Thermometer wird von unseren Mitarbeitern persönlich getestet!" Schließe jetzt die Augen und wiederhole 5 mal.

"Ich bin froh, nicht in der Qualitätskontrolle der Firma Thermo-2000 zu arbeiten!"

Alte Indianer Weisheit

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt:

"Wenn Du entdeckst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab". Doch im Berufsleben entwickeln wir andere Strategien, nach denen wir  in dieser Situation handeln:

  1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
  2. Wir wechseln die Reiter.
  3. Wir sagen: "So haben wir das Pferd immer geritten".
  4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
  5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen wie man dort tote Pferde reitet.
  6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
  7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
  8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
  9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
13. Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte.
14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
15. Wir machen eine Studie, um zu sehen ob es billigere Berater gibt.
16. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen läßt.
17. Wir erklären, dass unser Pferd "besser, schneller und billiger" tot ist.
18. Wir bilden Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
21. Wir dementieren vehement bis zuletzt, dass das Pferd tot ist.

So merkt man, dass man alt wird

(cbs) - Heute morgen in der Bäckerei. Ich kaufte meine beiden Brötchen. "Eins achtzig, bitte" vermeldete die Verkäuferin. Ich gab ich den exakten Betrag, worauf sie strahlend meinte: "Wunderbar!"

Wie hat sie das wohl gemeint? Wunderbar ist das gleiche wie bares Wunder. Findet sie es demnach ein bares Wunder, dass ich in meinem Alter noch fähig bin, einen Franken achtzig korrekt herauszuzählen? An solchen Kleinigkeiten merkt man, wie die Jugend einen einschätzt. Man wird nachdenklich...

Einmal mehr, das Call Center

13.15 Uhr bei mir zu Hause, das Telefon lässt den Rufton erklingen. Da ich gerade gute Laune habe, nehme ich den Call ausnahmsweise entgegen. Ich:"Stein-egger" - Ein netter Herr: "Guten Tag Frau Stein-egger...!" - "Herr Stein-egger... Entschuldigung. Herr Stei-negger also..." Ich: "Schon ok..." - "Mein Name ist Keller von der Helsana Gruppe... "Was für eine Truppe?" frage ich zurück, da ich es wirklich nicht verstanden habe. "Keller, von der Helsana Gruppe..." sagt der junge Mann freundlich. Aus seinem Dialekt zu schliessen ist Keller ein altehrwürdiges Geschlecht, das auch in Bosnien-Herzegowina vorkommt. Aber wahrscheinlich ist die Verwendung eines falschen Namens für ihn die einzige Chance, dass man ihm überhaupt zuhört. "Schön, dass ich Sie persönlich antreffe..." flötet der junge Keller weiter. Ich muss ihn unterbrechen: "Tun Sie nicht, Sie haben mich bloss am Telefon." - "Ah ja, stimmt eigentlich, ha ha ha, also ich heisse Keller von der Helsana Gruppe... " (Komm zur Sache, Junge!) "Sie wissen sicher, dass im Krankenversicherungsbereich jedes Jahr Änderungen auf Sie zukommen." (Wie wahr, wie wahr... vor allem kostenmässig und nach oben.) "Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt denn auch allen Versicherten, jährlich ihre Policen zu kontrollieren." "Haben Sie den Eindruck, dass Sie allenfalls zuviel bezahlen, bei Ihrer Krankenkasse?" "Natürlich weiss ich das" fahre ich höflich fort "aber ich weiss auch warum, bloss ändern kann ich es nicht!"

Jetzt kommt der Junge in Fahrt... "Sehen Sie, wir von der Helsana Gruppe würden gerne Ihre Situation überprüfen und Ihnen aufzeigen, ob Sie richtig versichert sind, ob wir da und dort sogar günstiger fahren könnten." "Tun Sie das, " antworte ich, "Sie haben ja die Akten." Da der Herr sehr auf seinen Skript vor dem Bildschirm fixiert ist, hat er den Wink nicht mitbekommen. "Darf ich fragen, sind Sie Grund- und Zusatzversichert?" wird weitergebohrt. "Bei der letzten Rechnung war ich das noch" gebe ich zur Antwort. "Wunderbar! Dann können wir von der Helsana Gruppe Ihnen sicher ein ausgezeichnetes Angebot unterbreiten!" Er ist vor Begeisterung fast nicht mehr zu halten. "Das brauchen Sie nicht, ich denke, ich bin schon gut beraten worden, bislang." "Oh doch, das lohnt sich auf jeden Fall für Sie!". "Ich denke, das können wir uns sparen und unsere Zeit für Sinnvolleres einsetzen." Kelleric gibt nicht auf. "Sie sollten das Angebot der Helsana unbedingt in Anspruch nehmen, um Ihre jetzigen Versicherungsleistungen und -prämien zu überprüfen." "Ich will nicht!" entgegne ich. "Warum nicht, wenn ich fragen darf?" - "Weil ich bislang mit meiner Krankenkasse sehr zufrieden war." Jetzt kommt Kampfeslust auf bei Kelleric. "Darf ich fragen, bei welcher Krankenkasse Sie denn versichert sind? Ich lächle und sage sehr liebenswürdig: "Bei der Helsana..."

"Sind Sie noch dran?" frage ich ihn nach Verstreichen seiner Schrecksekunden. "Oh... jetzt sehe ich es... Sie sind ja auf der Liste der Personen, die wir nicht anrufen sollten. Entschuldigen Sie vielmals... Sie sind ja bei uns versichert." "Schön, dass das bis in Ihr Call Center gedrungen ist, aber wahrscheinlich kriegen Sie in einem Monat einen ähnlichen Auftrag von der Konkurrenz, vielleicht haben Sie bis dann Ihre Stelle gewechselt oder so. Dann können wir meine Situation gerne nochmal überprüfen." Er fand das nicht ausgesprochen witzig und verabschiedet sich, nicht ohne sich nochmal stammelnd zu entschuldigen.

Was liebe ich Call Center. Sie sind eine Geisselung der Menschheit und eine gigantische Zeitverschwendung aller Beteiligten. Tja, er war wenigstens ausgesprochen höflich. Ich denke, den werden wir integrieren *lach

Anmerkung: Ich habe nichts dazu erfunden. Der Verlauf des Telefonats war tatsächlich so.

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