Wir sind unendlich taurig

Heute, am 31. Mai 2011 hat uns Sumo verlassen. Die Qualen, auch nur ein paar Meter zu gehen,
wurden zu gross. Nachdem wir jedes erdenkliche Röntgenbild anfertigen liessen und jedes
erdenkliche Antibiotika verabreicht und jedes starke Schmerzmittel spritzten und keine, auch
nicht die minimalste Besserung eintrat - im Gegenteil, es wurde immer schlimmer - haben wir
uns entschliessen müssen, unseren geliebten, treuen, verschmusten Begleiter in den
Hundehimmel zu entlassen. Der Tierarzt meinte, Knochenkrebs odere sonst ein Tumor sei nicht
auszuschliessen und da wollten wir ihm weitere Behandlungen ersparen, von denen keine
Garantie für eine Besserung erwartet werden konnte.

Christa und ich sind unendlich traurig. Was für ein Schmerz, dieses wunderschöne Tier
hergeben zu müssen. Aber Christa hat für Sumo entschieden, mit unterstützender Meinung
des TA, seineoffensichtlichen Qualen auf eine sanfte Art zu beenden.

Wir werden unseren geliebten Tscholi nie vergessen.

 

Was für ein tolles Weekend

Toll war es, ein ganzes Wochenende mit Christa und vielen Kollegen
unterwegs in Meiringen. Boaahh, so weit bin ich glaub noch nie gelaufen.
Und im Schnee waren wir auch schon. Voll kross Mann!

Klick auf meine Foto um die Bildstrecke anzusehen.

 

 

Halter und Hund

Man sagt ja immer, dass Hund und Halter sich mit der Zeit optisch angleichen.
Hat was für sich :-)

Sieht man es?

... dass ich 4 kg abgenommen habe? Bin ganz stolz drauf und deshalb gleich aufs
Siegespodest geklettert.

Christa schaut halt schon optimal zu mir...!

Und: Sieht man, dass diese Aufnahme nicht mit einem Öpfel-Telefon gemacht wurde?

Schnüffel, schnüffel, schnüffel...

(10.4.2010) - Heute war ein lustiger Nachmittag. Christa hat uns an einen Hundekurs
angemeldet, dessen zentrales Thema die Arbeit mit der Nase war. Also mal richtig in
aller Ruhe und ohne ständigen Stress an allem herumriechen dürfen, die Fährte der
anderen Hunde aufnehmen, zu riechen, wie diese so duften. Dann natürlich leckere
Frolics aus dem Gebüsch finden und verspeisen dürfen... Fast nicht zu glauben, wie
müde das einen macht, so anstrengendes Schnüffeln und identifizieren. Aber hat
mega Spass gemacht.

Frühling kann kommen

Auf dem Platz liegt zwar noch viel Schnee und Eis, aber irgendwie hält der Frühling doch Einzug.

Welcome sunshine!

Sumo geniesst den Schnee

Sumo findet herumtollen im Schnee ganz Klasse. Na ja, wenn ich ein so dichtes Fell hätte,
würde ich Winter vielleicht auch nicht so grässlich finden.

 

 

 

Das erste mal in deutschen Gewässern

Für mich eine Neuheit: in einem deutschen See baden. Fühlt sich aber eigentlich nicht anders an als in der Schweiz. Wie kams dazu? Christa und Chris haben mir den Gefallen getan, mir die 1. August-Knallerei zu ersparen. Um ehrlich zu sein, ich habe immer furchtbar Angst, wenn es so schiesst in der Nacht und ziehe zwei Tage später noch meinen Wudel-Schwanz ein.

So sind wir am Samstag morgen an den Titisee gefahren, haben dort ein Hotel bezogen und waren am Nachmittag an den See flanieren. Meine Güte, all die Schweizer Hunde, sicher Hunderte, alle geflohen vor der Knallerei. Man konnte die Leute schon gleich mit "Grüezi" ansprechen, es waren eh Schweizer.

Einige Beherbungsbetriebe im Schwarzwald haben bereits ein Geschäft gerochen und bieten die Hotelzimmer rund um den 1. August nur noch als Wochen-Arrangement an...

Was liebe ich Wasser

Sumo im LauerzerseeAuch wenn es einen föhnigen Wind von erheblicher Stärke gibt, ich bin am See am besten aufgehoben. Pflotschnass und immer bereit, den nächsten Stock heimzuschwimmen. Gut, manchmal verlier ich die Dinger auch aus den Augen, aber das ist nicht falsch, sonst müsste Christa ja bis nach dem Eindunkeln Stöckchen werfen.

Hundeschule Mittelstufe

(30.3.2009) Die Tage werden wieder länger und so macht es auch wieder Spass, in der Hundeschule mitzumachen. Ich bin in vielerlei Belangen schon über den Dingen stehend. Also, wenn so ein Bäffzger keine Ruhe gibt, dann regt mich das schon lange nicht mehr auf. Ich weiss, Sitz ist Sitz und Platz ist Platz. Und den Gefallen mach ich Christa natürlich. Sie strahlt denn auch, wenn sie beobachtet, wie andere Hunde alles andere als ruhig sind, wenn sie sollten. Aber das ist natürlich auch mein Naturell.

So langsam kann man davon ausgehen, dass ich jetzt in die Mittelstufe der Hundeschule eingetreten bin. Ich kann ja jetzt schon viel und lass mich nicht mehr von allem nervös machen. Cool bleiben, das ist meine Devise. Schliesslich hatte ich ja kürzlich meinen zweijährigen Geburtstag zu feiern.

Sumo lernt Bergsteigen

Heute, am ersten Beinahe-Frühlingstag des 2009, habe ich mich mal an etwas Neuem versucht. Die Schweiz ist ja voller Alpen und anderen Steinhaufen und es gibt Menschen, die sind wie wild darauf, diese Granitansammlungen zu besteigen. Also musste ich das doch auch mal versuchen. Klar, für den Anbeginn habe ich noch einen relativ kleinen Berg genommen. Aber immerhin, ich bin aus eigener Kraft auf die Anhöhe gelangt.

Auf dem Arbeitsplatz

Bise, ungemütliches Wetter... aber dennoch ein wenig nach draussen. Christa und Rita haben sich auf dem Arbeitsplatz des Hundeclubs zu einem Kaffee verabredet. Und hier ist es für mich immer ein Riesengaudi, vor allem, weil Ritas Hunde auch noch dabei sind und ich mit denen herumtollen kann. Chris ist dann auch noch hinzugestossen und hat gestaunt, wie ich unter Ritas Anleitung zum ersten Mal über Wippen spaziert und Rampen überwunden habe. Wenn Rita mir und Christa was Neues beibringt, so habe ich immer volles Vertrauen, denn Rita weiss bestens, was Hunde mögen. Ich liebe sie auch, sie ist mega-nett.

Sumo lernt Schubkarren fahren

 

Eventuell macht Sumo demnächst an einem Military Anlass mit. Und da kommen die
Organisatoren manchmal auf so lustige Ideen, wie dass der Hund Schubkarren fahren
muss. Also muss auch ich das lernen...

Ko-operation

Sumo: "Seit ich nach Goldau gekommen bin, wohne ich ja ein einem Pferdestall, jedenfalls unter der Woche und tagsüber sowie zum übernachten. Eigentlich ein ganz schöner Ort, ich kann mich da auch austoben, wenn niemand Zeit hat, mit mir Spaziergänge zu unternehmen. Oberhalb des Stalls hat es nämlich eine riesige Wiese, wenn ich möchte, könnte ich bis auf die Rigi hinauf rennen. Ist aber nicht mein Naturell, also lass ich es bei der Wiese bewenden. Hinter dem Pferdestall gibt es zwei weitere Ställe, in denen insgesamt 700 Schweine wohnen. Mit den Schweinen habe ich eigentlich weniger Kontakt, ich seh dann und wann die, die grad im Freien sind, aber das Gequike geht mir sowies ein bisschen auf den Geist. Dann mach ich lieber ein Schläfchen auf dem Strohballen.

Das ist mein Freund Artus, der eine Schimmel von Ruedi und Margrit. Die haben eben auch hier ihr Zuhause. Und mit Artus habe ich mich ganz dicke angefreundet. Ich leck ihm dann und wann ein wenig über seine Nüstern, was der Kerl liebt. Ich bin halt so. Er kann mir dafür auch mal einen Gefallen machen...

Beim Eingang zum Stall gibt es ein Tablar, auf welchem Bürsten und Striegel aufbewahrt werden und auf welches Ruedi Leckereien hinstellt, die ja eigentlich für mich bestimmt wären. Oder dann und wann gibt es einen kleinen Plastikeimer mit Fressen, den der Ruedi auch auf die für mich unerreichbare Höhe von 2 Metern parkiert hat.

Hmmm.... dachte ich mir eines Tages. Wozu hat man Freunde? So sprach ich mal mit Artus: "Hör mal, Du grosses Tier, Dein Hals ist doch lang genug um bis an das Tablar zu gelangen, nicht? Könntest Du mir einen Gefallen tun und den Eimer mit Fressen für mich runterholen?" Artus meinte zu mir: "Kein Problem, mein Junge, mach ich doch gern für Dich!" Einmal richtig ausstrecken und den Hals lang machen, mit dem Gebiss den Kessel gepackt und Sumo vor die Nase gestellt. "Hier, amüsier Dich!" meinte Artus jovial. Ich dankte ihm und widmete mich ganz dem Inhalt des Plastik-Eimers. Lecker, alles gefressen, bis aufs letzte Bisschen. Am Schluss hab ich dann den Kessel noch ein wenig verbissen, damit auch Ruedi sieht, dass wir hier im Team arbeiten."

Das ist nicht erfunden, sondern hat sich wirklich so zugetragen. Sumo und Artus, ein tolles Team. Soll noch einer abstreiten, dass Tiere miteinander reden....

Na ja, Welpe eigentlich nicht mehr

Das Wollknäuel, das Sumo mal war, als wir ihn in Wilchingen abholten, ist er definitiv nicht mehr. Er wächst beinahe täglich und reicht der Christa mit dem Rist mittlerweilen gut bis über die Knie. Sein Charakter wird auch immer ausgeprägter. Obwohl wir staunen, was er im Hundetraining schon alles gelernt hat, so hat er doch eine eigene Lebenseinstellung. Ein wenig spielen und herumtollen, gut, aber ewig dem gleichen Stock nachrennen, den man ihm wirft, nöööö. Zwei, drei Mal vielleicht, dann denkt er sich offensichtlich: 'Hol Dir doch Deinen Stock selber'. Man sieht es ihm förmlich an, was er denkt. Aber er hat schon ganz gut gelernt, dass Tiere nicht gejagt werden und dass man dort bleibt, wo man ihm "Sitz!" kommandiert hat. Eigentlich erstaunlich für vier Monate. Er wird halt nicht nur ein schöner Hund, er wird auch ein gescheites Tier. Davon sind Christa, ich und Ruedi gleichermassen überzeugt.

Sommerzeit - Badezeit

Das gilt in hohem Mass für Sumo. Er kann es kaum erwarten, mit Christa in das kühle Nass des Hallwilersees einzutauchen und rumzutollen, dass es eine Freude ist. Schwimmen kann er schon ganz ordentlich, wenngleich manchmal mehr Gespritze erzeugt wird als wirklicher Vortrieb... Was solls, schon das Ausschütteln, möglichst nahe bei (noch) trockenen Menschen ist doch eine Freude für sich...

New Arrival

Ein paar Stunden kennen wir uns nun, Sumo und wir aber wir lieben einander schon heiss und innig. Sumo ist ein süsser Welpe, Sohn eines Deutschen Schäfers und einer Leonberger Hündin. Wobei der Leonberger in ihm eindeutig dominiert. Wir freuen uns riesig, den kleinen Kerl - pardon, er hat jetzt schon die Grösse eines Pudels - bei uns aufzunehmen. Er wird bei Ruedi, Christa und mir ein liebevolles Daheim haben und ... er wird auch gut erzogen werden. Hundeschule steht also schon bald vor der Tür und der putzige Kerl wird viel lernen müssen in nächster Zeit.

Sumo nennen wir ihn, weil er ja doch ein respektables Tier werden wird. So 60 kg schätzen wir schon mal. Wir haben bereits einen Vertrag mit einem Schlachthaus abgeschlossen, damit das Fleisch nie ausgehen wird... *lach